Angebotsdurchlauf von drei Tagen auf 15 Minuten.
Die Ausgangslage
Ein US-Hersteller von industriellen Lagerbühnen brauchte drei Tage für jedes Angebot. Vertrieb nahm die Anfrage auf, schickte sie an Engineering, Engineering rechnete die Statik per Hand und baute eine Stückliste in Excel, danach wanderte alles zurück in den Vertrieb.
Eilanfragen gingen regelmäßig an Wettbewerber verloren, die schneller antworten konnten.
Der Blueprint
In zwei Tagen strukturierter Remote-Sessions haben wir den tatsächlichen Angebotsworkflow dokumentiert: Live-Bildschirmübertragung durch Vertrieb und Engineering, plus Aufnahmen der täglichen Kommunikation mit externen Stahllieferanten.
Der echte Engpass lag nicht in der statischen Berechnung. Er lag in den Übergaben zwischen den Beteiligten.
Der Blueprint sah einen einzigen Webkonfigurator vor: Die statische Berechnung ist eingebettet, und Spezifikation, Stückliste und CRM-Eintrag entstehen in einem Durchgang.
Das Tool
Warum ein Tool die richtige Antwort war: Der Engpass lag nicht in der Berechnung, sondern in den Übergaben zwischen drei Rollen. Ein Konfigurator hat diese drei Rollen in einem Workflow zusammengeführt.
Läge der Engpass woanders, etwa in der Preislogik oder im Vertriebsprozess, hätten wir eine andere Lösung empfohlen.
Der Konfigurator läuft im Browser: Eingabe der Spezifikation (Grundfläche, Last, Höhe), Statikprüfung anhand des Trägerkatalogs des Kunden, Stückliste, 3D-Visualisierung und komplettes Angebot direkt im bestehenden CRM. Eine Vertriebskraft ohne technischen Hintergrund führt den gesamten Prozess in 15 Minuten durch.
Das Ergebnis
Der Angebotsdurchlauf sank von drei Tagen auf 15 Minuten, die Konstruktionszeit pro Angebot von rund vier Stunden auf unter zehn Minuten.
Die Erfolgsquote bei Eilanfragen ist messbar gestiegen. Ein Folgeprojekt für Schwerlast-Regale ist bereits in Planung.

